Verordnung zur Festlegung und Anpassung der Bundesbeteiligung an den Leistungen für Unterkunft und Heizung für das Jahr 2025
Eingangsformel
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verordnet aufgrund des § 46 Absatz 10 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch – Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende – in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Mai 2011 (BGBl. I S. 850, 2094), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 24. Februar 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 57) geändert worden ist:
§ 1 Festlegung und Anpassung der Werte nach § 46 Absatz 8 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch
Der landesspezifische Wert nach § 46 Absatz 8 Satz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch, der für das Jahr 2025 rückwirkend angepasst und für das Jahr 2026 festgelegt wird, beträgt
- 1.
- 5,7 Prozentpunkte für Baden-Württemberg,
- 2.
- 7,8 Prozentpunkte für den Freistaat Bayern,
- 3.
- 4,5 Prozentpunkte für Berlin,
- 4.
- 7,0 Prozentpunkte für Brandenburg,
- 5.
- 8,5 Prozentpunkte für die Freie Hansestadt Bremen,
- 6.
- 9,9 Prozentpunkte für die Freie und Hansestadt Hamburg,
- 7.
- 6,6 Prozentpunkte für Hessen,
- 8.
- 9,7 Prozentpunkte für Mecklenburg-Vorpommern,
- 9.
- 11,5 Prozentpunkte für Niedersachsen,
- 10.
- 9,3 Prozentpunkte für Nordrhein-Westfalen,
- 11.
- 6,6 Prozentpunkte für Rheinland-Pfalz,
- 12.
- 7,5 Prozentpunkte für das Saarland,
- 13.
- 11,3 Prozentpunkte für den Freistaat Sachsen,
- 14.
- 8,1 Prozentpunkte für Sachsen-Anhalt,
- 15.
- 8,7 Prozentpunkte für Schleswig-Holstein und
- 16.
- 10,5 Prozentpunkte für den Freistaat Thüringen.
§ 2 Anpassung der Werte nach § 46 Absatz 5 Satz 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch
(1) Die Beteiligung des Bundes an den Ausgaben für die Leistungen nach § 22 Absatz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahr 2025
- 1.
- 72,5 Prozent für Baden-Württemberg,
- 2.
- 70,6 Prozent für den Freistaat Bayern,
- 3.
- 67,3 Prozent für Berlin,
- 4.
- 69,8 Prozent für Brandenburg,
- 5.
- 71,3 Prozent für die Freie Hansestadt Bremen,
- 6.
- 72,7 Prozent für die Freie und Hansestadt Hamburg,
- 7.
- 69,4 Prozent für Hessen,
- 8.
- 72,5 Prozent für Mecklenburg-Vorpommern,
- 9.
- 74,3 Prozent für Niedersachsen,
- 10.
- 72,1 Prozent für Nordrhein-Westfalen,
- 11.
- 79,4 Prozent für Rheinland-Pfalz,
- 12.
- 70,3 Prozent für das Saarland,
- 13.
- 74,1 Prozent für den Freistaat Sachsen,
- 14.
- 70,9 Prozent für Sachsen-Anhalt,
- 15.
- 71,5 Prozent für Schleswig-Holstein und
- 16.
- 73,3 Prozent für den Freistaat Thüringen.
(2) Die Beteiligung des Bundes an den Ausgaben für die Leistungen nach § 22 Absatz 1 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch beträgt im Jahr 2026
- 1.
- 72,5 Prozent für Baden-Württemberg,
- 2.
- 70,6 Prozent für den Freistaat Bayern,
- 3.
- 67,3 Prozent für Berlin,
- 4.
- 69,8 Prozent für Brandenburg,
- 5.
- 71,3 Prozent für die Freie Hansestadt Bremen,
- 6.
- 72,7 Prozent für die Freie und Hansestadt Hamburg,
- 7.
- 69,4 Prozent für Hessen,
- 8.
- 72,5 Prozent für Mecklenburg-Vorpommern,
- 9.
- 74,3 Prozent für Niedersachsen,
- 10.
- 72,1 Prozent für Nordrhein-Westfalen,
- 11.
- 79,4 Prozent für Rheinland-Pfalz,
- 12.
- 70,3 Prozent für das Saarland,
- 13.
- 74,1 Prozent für den Freistaat Sachsen,
- 14.
- 70,9 Prozent für Sachsen-Anhalt,
- 15.
- 71,5 Prozent für Schleswig-Holstein und
- 16.
- 73,3 Prozent für den Freistaat Thüringen.
§ 3 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.
Schlussformel
Der Bundesrat hat zugestimmt.