§ 313 VAG
Unterrichtung der Gläubiger
↗ Links
- 1.
- welche Fristen einzuhalten sind und welche Folgen deren Versäumung hat;
- 2.
- wer für die Entgegennahme der Anmeldung und Erläuterung einer Forderung zuständig ist;
- 3.
- welche weiteren Maßnahmen vorgeschrieben sind;
- 4.
- welche Bedeutung die Anmeldung der Forderung für bevorrechtigte oder dinglich gesicherte Gläubiger hat und inwieweit diese ihre Forderungen anmelden müssen;
- 5.
- die allgemeinen Wirkungen des Insolvenzverfahrens auf die Versicherungsverträge;
- 6.
- den Zeitpunkt, ab dem Versicherungsverträge oder -geschäfte keine Rechtswirkung mehr entfalten, und
- 7.
- die Rechte und Pflichten der Versicherten in Bezug auf den betreffenden Vertrag oder das entsprechende Geschäft.
(2) Ist ein bekannter Gläubiger mit gewöhnlichem Aufenthalt, Wohnsitz oder Sitz in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat Inhaber einer Forderung als Versicherungsnehmer, Versicherter, Begünstigter oder geschädigter Dritter mit Direktanspruch gegen den Versicherer, so ist er in einer Amtssprache des Mitglied- oder Vertragsstaats zu unterrichten, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder seinen Wohnsitz oder Sitz hat.
(3) Gläubiger mit gewöhnlichem Aufenthalt, Wohnsitz oder Sitz in einem anderen Mitglied- oder Vertragsstaat können ihre Forderung in einer Amtssprache dieses anderen Staats anmelden. In diesem Fall muss die Anmeldung in deutscher Sprache mit den Worten „Anmeldung und Erläuterung einer Forderung“ überschrieben sein.
(4) Der Insolvenzverwalter hat die Gläubiger regelmäßig in geeigneter Form über den Fortgang des Insolvenzverfahrens zu unterrichten.
Fußnoten
(+++ § 313: Zur Anwendung vgl. § 237 Abs. 1 Satz 2 +++)
Suchhilfen: Forderungsanmeldung, Versicherungsinsolvenz Hinweis, Frist für Forderungsanmeldung, Versicherungsnehmer benachrichtigen, Insolvenzverfahren Benachrichtigung, Versicherungsanspruch melden, nachrichtigen, nachrichtigung